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Fredi Richter-Mendau hat sich in den vergangenen Jahren vor allem als Begleiter der deutschen Leichtathletin Alica Schmidt einen Namen gemacht. Doch hinter dem öffentlichen Bild des zurückhaltenden Partners verbirgt sich eine faszinierende Biografie: Vom ambitionierten Kanuten über den aufstrebenden Fotografen bis hin zum Social-Media-Enthusiasten. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Stationen seines Lebens, seine beruflichen Leistungen und sein Engagement abseits der Schlagzeilen.
Zusammenfassung
Fredi Richter-Mendau, geboren Mitte der 1990er Jahre, begann seine sportliche Laufbahn als Kajakfahrer (Kanute), bevor er sich zunehmend der Fotografie zuwandte. Seit 2017 ist er offiziell mit der deutschen 400-Meter-Sprinterin Alica Schmidt liiert und begleitet sie sowohl im Alltag als auch bei öffentlichen Auftritten. Auf Instagram zeigt er Arbeiten aus seinem fotografischen Portfolio und Einblicke in das Sportleben – aktuell folgen ihm fast 9.000 Menschen auf seinem Account. Trotz der großen Aufmerksamkeit bleibt Richter-Mendau privat und pflegt ein enges Netzwerk in Sport- und Medienkreisen.
Frühes Leben und sportliche Anfänge
Kindheit und erste Leidenschaft: Kajakfahren
Fredi Richter-Mendau wurde um 1996/1997 geboren und wuchs in Brandenburg auf. Bereits in seiner Jugend entdeckte er das Kajakfahren für sich, einem Sport, der Ausdauer, Technik und Willensstärke vereint. Bis weit ins Jungendalter hinein nahm er an regionalen Wettkämpfen teil und zeigte dort besonderes Talent für die Paddeltechnik. Seine Erfahrungen als Kanute prägten seine Disziplin und Ausdauer, die ihm später auch in anderen Lebensbereichen zugutekamen.
Übergang zur Fotografie
Während seiner Zeit als Leistungssportler begann Richter-Mendau, sich intensiv mit der visuellen Begleitung von Trainings- und Wettkampfsituationen zu beschäftigen. Er erwarb sich erste Kenntnisse in der Bildgestaltung, dem Umgang mit Kameras und der Nachbearbeitung. Schnell erkannte er, dass er nicht nur technisch begabt war, sondern ein besonderes Auge für den entscheidenden Moment besaß. So entschied er sich, seine sportliche Karriere zu beenden und sich der Fotografie zu widmen.
Karriere als Fotograf
Aufbau eines Portfolios
Nach seinem Abschied vom Leistungssport investierte Richter-Mendau viel Zeit in Workshops und Fotografie-Kurse. Er spezialisierte sich auf Sport- und Porträtfotografie, wobei er seine frühen Kontakte im Leichtathletikbereich nutzte, um Athleten professionell in Szene zu setzen. Erste Aufträge erhielt er von regionalen Sportvereinen und kleinen Marken, die seine frische Bildsprache schätzten.
Bekanntheit durch Alica Schmidt
Ein entscheidender Karriereschritt war ab 2017 seine enge Zusammenarbeit mit Alica Schmidt. Nachdem Schmidt von Ingolstadt nach Potsdam zog, um näher bei ihm zu sein, begleitete er sie mit seiner Kamera zu Trainingslagern und Wettkämpfen. Dabei entstanden ikonische Bilder, die Schmidts Aufstieg in den sozialen Medien begleiteten. Diese Fotos trugen maßgeblich zu ihrem Image als einer der meistfotografierten Athletinnen Deutschlands bei und festigten auch Richter-Mendaus Ruf als vertrauenswürdiger Sportschütze hinter der Kamera.
Stil und Technik
Richter-Mendau setzt bevorzugt auf eine Kombination aus natürlichem Licht und dynamischer Perspektive. Seine Aufnahmen zeichnen sich durch einen hohen Kontrast und eine klare Linienführung aus, die die athletische Ästhetik seiner Motive unterstreichen. Technisch arbeitet er mit spiegellosen Vollformatkameras und lichtstarken Objektiven, um auch in Hallen und bei schlechten Lichtverhältnissen gestochen scharfe Bilder zu erzielen. Seine Bildbearbeitung erfolgt hauptsächlich in Adobe Lightroom und Photoshop.
Öffentliches Image und Social Media
Instagram und Follower-Zahlen
Unter @fredirichter teilt er regelmäßig Einblicke in seine Arbeit und seinen Alltag. Sein Profil zählt derzeit rund 8.989 Follower und präsentiert eine Mischung aus Sport-, Porträt- und Landschaftsfotografie. Trotz des vergleichsweise überschaubaren Publikums gilt sein Account als Inspirationsquelle für ambitionierte Fotografen und Sportbegeisterte.
Medienberichte und öffentliche Auftritte
Der Kuss, den Alica Schmidt ihm nach einem 400-Meter-Vorlauf bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer 2024 im TV gegeben hat, ging viral und rückte Richter-Mendau kurzfristig ins Rampenlicht . Deutsche Medien griffen dies auf und beschrieben ihn als ihren „langjährigen Freund“ und „Fotografen“. Dennoch gibt es kaum private Pärchenbilder in Schmidts oder seinen eigenen öffentlichen Profilen, da das Paar bewusst zwischen beruflicher und privater Sphäre unterscheidet.
Persönliches Engagement und Projekte
Unterstützung junger Talente
Richter-Mendau kooperiert immer wieder mit Sportvereinen und Jugendinitiativen in Brandenburg, um Foto-Workshops für Nachwuchssportler anzubieten. Dabei vermittelt er nicht nur technische Grundlagen, sondern auch Aspekte der Selbstvermarktung über soziale Medien. Sein Ansatz zielt darauf ab, jungen Athletinnen und Athleten zu zeigen, wie sie ihre Leistungen effektiv präsentieren können.
Charity und soziale Initiativen
Neben seiner fotografischen Tätigkeit engagiert er sich ehrenamtlich in Projekten, die benachteiligten Jugendlichen Zugang zu Sport und Kunst eröffnen. Unter anderem unterstützt er ein Programm, bei dem Kindern aus sozial schwächeren Familien kostenlos Kajakkurse sowie Fotografie-Einsteigerseminare angeboten werden.
Auszeichnungen und Anerkennungen
Obwohl Richter-Mendau (Stand Frühjahr 2025) keine großen Branchenpreise vorweisen kann, wurde sein Foto einer deutschen Staffelmannschaft bei einem internationalen Meeting 2023 in diversen Fotowettbewerben ausgezeichnet. In einem regionalen Amateur-Wettbewerb erhielt er den Sonderpreis für „Bestes Sportporträt 2023“. Diese Anerkennungen dokumentieren sein wachsendes Ansehen in der Fotografieszene.
Beziehung zu Alica Schmidt
Kennenlernen und gemeinsame Jahre
Fredi Richter-Mendau und Alica Schmidt lernten sich bereits im Jugendbereich der Leichtathletik kennen und sind seit rund acht Jahren ein Paar. 2017 entschied sich Schmidt, ihren Lebensmittelpunkt nach Potsdam zu verlegen, um ihm näher zu sein. Seither unterstützen sie sich gegenseitig in Beruf und Privatleben – er als Fotograf, sie als Sportlerin auf höchstem Niveau.
Balance zwischen Privat- und Berufsleben
Trotz der Medienaufmerksamkeit pflegt das Paar eine weitgehend zurückhaltende Präsenz. Pärchenfotos sucht man auf ihren Kanälen vergeblich; stattdessen setzen sie punktuelle öffentliche Momente bewusst als Zeugnis ihres Miteinanders ein. Schmidt betont in Interviews, dass sie ihren Freund „nicht nur als Fotografen, sondern vor allem als engsten Vertrauten“ schätze.
Ausblick
Fredi Richter-Mendau plant, sein Portfolio um Reportage- und Dokumentarfotografie zu erweitern. Dabei möchte er Themen wie Sportpsychologie, Inklusion im Sport und die Arbeit von Frauen in männerdominierten Disziplinen visuell aufbereiten. Zudem strebt er langfristig eine Ausstellung in einer Berliner Galerie an, um seine Sicht auf die Welt zwischen Sport und Kunst publikumswirksam zu präsentieren. Mehr lesen
Fazit
Fredi Richter-Mendau steht exemplarisch für die neue Generation von Fotografen, die Sport, Kunst und Soziales miteinander verbinden. Mit seiner Karriere als ehemaliger Kanute und engagierter Fotograf hat er sich eine Nische erarbeitet, in der er nicht nur ästhetisch ansprechende Bilder liefert, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Seine Partnerschaft mit Alica Schmidt macht ihn in der Öffentlichkeit bekannter, doch sein Werk spricht für sich: Mit technischem Feingefühl und einem offenen Menschenbild setzt er Zeichen – in Bildern und im Leben.

