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Egal, ob Sie eine langfristige Beratungspartnerschaft eingehen oder nur vorübergehend Dienstleistungen anbieten – entscheidend ist, die Zusammenarbeit in einem Beratungsvertrag verbindlich zu regeln. Üblicherweise wird dieses Dokument zu Beginn der Kooperation erstellt, um Erwartungen klar zu definieren und beide Parteien rechtlich abzusichern.
Die Erstellung des Beratungsvertrags wird einfacher, wenn Sie einen professionellen, vollständig anpassbaren Vorlage-Beratungsvertrag verwenden. In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Punkte auf, die jeder Berater kennen sollte, um eine rechtsverbindliche Vereinbarung zu erstellen – die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Wie funktioniert ein Beratervertrag?
In den ersten Verhandlungsgesprächen besprechen Sie und Ihr Kunde üblicherweise die zentralen Punkte der Zusammenarbeit – darunter die konkreten Beratungsleistungen, die Dauer des Engagements sowie die Zahlungsmodalitäten. Sobald diese grundlegenden Aspekte mündlich geklärt sind, folgt die Erstellung eines Beratungsvertrags. Dieser hält die vereinbarten Konditionen verbindlich fest und gewährleistet klare, transparente Bedingungen, um Missverständnisse von vornherein zu vermeiden.
Durch die Unterzeichnung eines Beratungsvertrags bestätigen Sie und Ihr Kunde, dass beide Parteien die vereinbarten Kooperationsdetails anerkennen und mit der Arbeit beginnen können. Sollten gemäß den Vertragsbedingungen Unstimmigkeiten auftreten, kann das unterzeichnete Dokument zur Klärung herangezogen werden.
Ist ein Beratungsvertrag ein dienstvertrag?
Ein Beratungsvertrag mit Stundensatz entsteht, wenn Sie als beratende Person eine Vereinbarung zur Erbringung konkreter Dienstleistungen für Ihren Kunden schliessen. Typischerweise umfassen diese Leistungen Fachberatung, strategische Planung oder spezialisiertes Know-how in einem bestimmten Bereich – etwa Finanzplanung, Website-Optimierung, Steuerberatung oder Datenanalyse.
Gelegentlich kann die Zusammenarbeit die Erbringung mehrerer zusammenhängender Dienstleistungen in verschiedenen Projektphasen erforderlich machen. Daher sollte im Vertrag jede Leistung einzeln aufgeführt werden, um Unklarheiten bezüglich der Verantwortlichkeiten zu vermeiden.
Was ist der Unterschied zwischen einem befristeten und einem unbefristeten Beratungsvertrag?
Je nach Art des Projekts kann der von Ihnen erstellte Vertrag entweder ein festes Start- und Enddatum haben oder unbefristet sein.
- Bei einem befristeten Vertrag wird die genaue Dauer der Zusammenarbeit festgelegt. Das bedeutet, dass sowohl der Arbeitsbeginn als auch das Vertragsende bzw. der Projektabschlusstermin klar definiert sind.
- Ist der Zeitplan ungewiss, empfiehlt sich ein unbefristeter Beratungsvertrag, der den Vertragsparteien mehr Flexibilität bietet, da kein fixes Enddatum vorgesehen ist. Allerdings erfordert die Beendigung eines unbefristeten Vertrags eine Kündigung unter Einhaltung einer vereinbarten Frist.
Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl befristete als auch unbefristete Vereinbarungen regelmässig überprüft werden sollten, um das Dokument bei Änderungen der Kundenanforderungen, Ressourcen oder Zeitpläne entsprechend anzupassen.
Was beinhaltet ein Beratervertrag?
Wie bereits erwähnt, fasst ein Beratungsvertrag die wesentlichen Vereinbarungen Ihrer Zusammenarbeit mit dem Kunden zusammen. Daher sollten Sie beim Erstellen des Dokuments unbedingt die folgenden Details berücksichtigen.
Vereinbarte Dienstleistungen
Alle Leistungen, die Sie im Rahmen der Zusammenarbeit erbringen, sollten im Vertrag klar und verständlich formuliert sein. Achten Sie dabei besonders darauf, Ihre Zuständigkeitsbereiche eindeutig zu definieren – Unklarheiten können schnell zu Missverständnissen führen. Wenn Ihre Dienstleistungen mehrere Bereiche abdecken, ist es wichtig, die konkreten Ergebnisse, für die Sie verantwortlich sind, klar zu benennen.
Ebenso sollte im Vertrag festgehalten werden, ob Sie als Berater befugt sind, Aufgaben an andere Fachpersonen weiterzugeben.
Regelmässigkeit der Berichterstattung
Die Zusammenarbeit erfordert in der Regel regelmässige Statusupdates, die den Fortschritt der Aufgaben sowie eventuelle Herausforderungen abbilden. Im Vertrag sollte daher ein klarer Berichtsrhythmus festgelegt werden – einschliesslich der Häufigkeit (täglich, wöchentlich oder monatlich).
Falls im Rahmen der Verhandlungen eine fest vereinbarte Stundenzahl für die Zusammenarbeit mit dem Kunden festgelegt wurde, muss das Dokument zudem detailliert angeben, wie viele Stunden pro Woche Sie für Arbeitsleistungen oder Besprechungen zur Verfügung stehen.
Beginn und Beendigung
Ihr Engagement startet zu einem genau festgelegten Termin. Der Vertrag sollte diesen sowie alle bis zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Voraussetzungen eindeutig festhalten. Je nach Projektart kann der Vertrag entweder ein festgelegtes Enddatum (bei zeitlich begrenzten Projekten) oder eine unbefristete Gültigkeit haben. Im zweiten Fall sind verbindliche Kündigungsbestimmungen notwendig – wie zum Beispiel, ob sie an spezifische Bedingungen gebunden sind oder sich nach festgelegten Kündigungsfristen richten.
Vergütung und Zusatzkosten
Ein wesentlicher Bestandteil Ihres stundenbasierten Beratungsvertrags ist die präzise Festlegung der Vergütungsskala sowie der Zahlungsfristen für Ihre investierte Zeit und Ihr Fachwissen. Daher sollten Sie die Honorare klar definieren und auch alle zusätzlichen Kosten berücksichtigen, die im Laufe der Zusammenarbeit entstehen können – beispielsweise durch strategische Änderungen, spezielle Analysen oder die Erstellung von Berichten.
Nutzung von geistigem Eigentum
Der Vertrag sollte eindeutig regeln, ob die von Ihnen erstellten Tools, Berichte und Inhalte in Ihrem Eigentum verbleiben oder an den Kunden übertragen werden. Ausserdem sollte festgelegt werden, inwieweit der Vertragspartner auch nach Beendigung der Zusammenarbeit weiterhin Zugang zu dem geschaffenen geistigen Eigentum hat – beispielsweise, ob die Nutzungsrechte auf bestimmte Zwecke beschränkt sind oder vollständig erlöschen.
Haftung
Um rechtliche Sicherheit und Klarheit zu gewährleisten, sollten Sie den Abschnitt zur Haftung sehr gewissenhaft ausformulieren. Hier legen Sie fest, in welchem Zeitraum der Kunde Ihre Leistungen überprüfen und eventuelle Beanstandungen vorbringen muss. Mit der Beendigung der gemeinsamen Prüfung verfügen die beiden Parteien über eine verbindliche Grundlage für ihr weiteres Vorgehen – dies umfasst auch den Zeitrahmen für erforderliche Nachbesserungen, bevor die endgültigen Liefergegenstände abgenommen werden.
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